Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie ist eine spezielle therapeutische und diagnostische Behandlungstechnik zur Verbesserung von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat.
Es handelt sich hierbei um spezielle Techniken die Manuell von einem Manualtherapeuten durchgeführt werden.
Die Manuellen Techniken werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt.
Das Bobath-Konzept
Definition nach der IBITA (Vereinigung der Bobath-Instruktoren):
Das Bobath-Konzept ist ein Ansatz zur Problemlösung in der Befundaufnahme und Behandlung von Personen mit Störungen von
- Tonus (Anspannungszustand der Muskulatur)
- Bewegung und
- Funktion
verursacht durch eine Läsion (=Schädigung, Verletzung, Störung) im Zentralen Nervensystem (Gehirn u. Rückenmark).
Ziel der Behandlung ist die Optimierung der Funktion durch Verbesserung der Haltungskontrolle und selektive (getrennt dargestellt, einzelne) Bewegung durch Fazilitation (einem Patienten eine Bewegung erleichtern oder sie einfacher machen).
Ziele des Bobath Konzept:
die verloren gegangene Wahrnehmung wird gefördert durch:
- Raumgestaltung
- Lagerung
- Vorgehen bei Transfers (Lagewechsel, z.B. vom Liegen ins Sitzen)
- Ausgestaltung der Aktivitäten des täglichen Lebens (Körperpflege, etc.)
der Haltungstonus wird normalisiert bei:
- der Lagerung
- der Bewegung
- der Anleitung des Patienten mit seiner Einschränkung umzugehen
Lymphdrainage
Definition
Der Ausdruck setzt sich aus dem lateinischen Wort ”lympha” für klares Wasser und dem französischen Wort ”drainage” für Entwässerung zusammen.
Die manuelle Lymphdrainage ist eine ”Entstauungstherapie”, die mit sanften, kreisenden Bewegungen und Ausstreichungen die gestaute Flüssigkeit (Ödem) des Lymphabflusses steigert und somit den venösen Blutrückfluss verbessert.
Durch die sanfte Ausstreichung des Gewebes wird die im Gewebe angesammelte Flüssigkeit wieder zurück in die Blutbahn geführt und kann so über die Nieren ausgeschieden werden.
Es entsteht eine Entstauung bzw. Entwässerung des Gewebes.
Durch die sanften Streich- und Kreisbewegungen unterscheidet sich die Lymphdrainage somit von den festen Handgriffen der klassischen Massage.
Dorn-Methode
Manchmal wäre es günstig, man würde, ehe man einen Herzschrittmacher reinmacht, erst einmal den zweiten Brustwirbel reinmachen. (Dieter Dorn)
Die Dorn-Methode ist ein Heilverfahren, bei der Blockaden in Wirbeln und Gelenken gelöst werden.
Dabei werden die Wirbel durch Drücken auf die Dornfortsätze und Muskeln im angrenzenden Bereich wieder an ihre richtige Position gebracht.
Kiefergelenktherapie
Bei einer Kraniomandibuläre Dysfunktion kann ich Ihnen als Physiotherapeut helfen.
Es handelt sich hierbei um eine Fehlregulation des Kausystems.
Dabei entstehen vorwiegend entzündliche und degenerative Veränderungen im Kiefergelenk.
Es wird die Muskulatur gelockert, sodass die Schmerzen gelindert und der Kiefer wieder natürlich beweget werden kann.
Klassische Massage
Die klassiche Massage ver- bessert die Durchblutung und wird bei Verspan- nungen von Muskulatur und Haut angewand.
Durch Druck-, Zug- und Dehnungsreize wird die Spannung von Muskulatur und Haut beeinflußt.
Man wendet bei der klassischen Massage Streichungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an.
Sport-Taping „Medical-Taping-Concept“ (MTC)
Das Sport-Taping ist eine Zusatztherapie bei der die Mukulatur des Halte-und Bewegungsapparates aktiviert-, gehemmt oder unterstützt wird.
Ziel ist es, den Heilungsprozess des Halte- und Bewegungsapparates durch die neu gewonnene Bewegung, so weit wie möglich zu verbessern.
Naturmoorpackungen (Fango)
Durch ca. 65°C warme Wärmepackungen mit einer Auflage aus Naturmoor, wird eine Mehrdurchblutung der Muskulatur erreicht.
Der Körper wird somit entspannt, und der Patient kann neue Energie auftanken.
Therapeutisches Klettern
Durch gezielte Übungen werden Knochen und Muskulatur gezwungen, sich in eine bestimmte Richtung zu bewegen.
Die dadurch Verbesserte Haltungskorrektur ermöglicht dem Patienten sich wieder freier zu bewegen.
Neurophysiologisches Klettern
Wird vorwiegend bei Patienten nach einer zerebralen Schädigung wie z.B. nach einem Schlaganfall oder bei Multipler Sklerose angewand.
Durch gezielte Ansteuerung von Bewegungsmuster, werden dem Patienten wieder altägliche Aufgaben antrainiert (z.b. eine Kiste Wasser anheben).
Schlingentisch / Extensionstherapie
Die Schlingentisch-Therapie ist eine sanfte Methode um Schmerzen durch gezielte Aufhängung zu verbessern.
Der gesamte Körper oder einzelne Körperabschnitte des Patienten wird in Stoffschlingen aufgehängt. Dadurch werden Gelenke und die Wirbelsäule entlastet.
Eingeschränkte oder schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert. Durch verschiedenste Einstellung der Aufhängepunkte kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden.
Wii-Fit plus als Therapie
Die „Wii“ ist eine Zusatztherapie die vorwiegend zur Verbesserung der Koordination (Muskulatur, Knochen und Bänder) und des Gleichgewichtssinn eingesetzt wird.
Durch das Training kommt der Patient auch in Altagssituationen deutlich besser zurecht.
Medizinisches-Gerätetraining
Durch Kraftaufbau und Verbesserung wird der Muskel-und Gelenkapparat gekräftigt.
Der Patient kann dadurch oftmals schneller wieder in den Berufsaltag integriert werden.
Elektro- und Ultraschalltherapie
Bei dieser Therapieform werden auf schonende Art und Weise einzelne oder ganze Muskelgruppen mit Strom stimuliert.
Ziel ist es, die von Schmerzen betroffene Muskulatur aufzubauen und zu aktivieren.
(mehr auf Wikipedia: Ultraschall, Elektro)
Myofasziale Triggerpunktbehandlung
Durch Aktivierung von Schmerzpunkten mit Druck in die Tiefe, wird der Abtransport von Gewebs-und Schlackestoffen angeregt.
Dadurch wird die betroffene Struktur in seiner Bewegung verbessert.